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Störfelder

Störfelder sind mit schulmedizinischen Methoden schwer erkennbar und werden daher häufig übersehen. Der größte Teil aller Störfelder befindet sich im Kopf- und Kieferbereich (z. B. nicht ausgeheilte Extraktionswunden, wurzelkanalbehandelte Zähne...). Sie sind oft die Ursache von Herderkrankungen (Folgeerkrankungen) wie z.B.

  • chronischem Schnupfen
  • Entzündungen der Kieferhöhle oder
  • der Rachenmandeln
  • rheumatischen Beschwerden
  • Funktionsstörung an bestimmten Organen (z. B. Herz- Kreislaufsystem)
    u.v.m.

Störfelddiagnostik

Definition Störfeld: Ein Störfeld ist eine Noxe, die den Körper daran hindert, Reize, welche die Ordnung stören, auszuregulieren.
Es handelt sich also um einen verhinderten Heilungsprozess. Normalerweise erträgt und verträgt jeder Körper viele verschiedene Reize, die seine Ordnung vorübergehend stören – die Erkältung in der Familie, die überanstrengte Schulter, das angeschlagene Knie, Schadstoffe in der Nahrung und Umwelt.
Vom ersten Tag an beginnt schon der Heilungs- und Abwehrprozess während einer Krankheitsphase. Danach befindet sich der Körper wieder im Gleichgewicht – der negative Reiz ist ausreguliert.
Kommen weitere Störherde hinzu, wird der Heilungsprozess behindert oder sogar verhindert. Störherde, Störfelder oder auch Fokus „Herd“ genannt, können unter anderem entzündliche Veränderungen, Zähne, Narben, Material- und Giftbelastungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, aber auch emotionale und psychische Belastungen sein.
Störherde, die nicht mit den üblichen schulmedizinischen Methoden aufgedeckt werden können, sind mit für Therapieresistenz oder Chronifizierung einer Krankheit verantwortlich. Ihr Erkennen und die Behandlung kann gerade bei bisher nicht oder nur symptomatisch behandelbaren Erkrankungen, wie zum Beispiel Migräne, in vielen Fällen zu einer dauerhaften Heilung führen.
Oft sind Störherde vom Patienten unbemerkt, wenn sie noch keine für den Patienten registrierbare Beschwerden machen. Beschwerden beginnen oft mit Befindlichkeitsstörungen und in so kleinem Umfang, dass der Mensch noch nicht als krank gilt.
Ein unbemerktes Störfeld ist wie ein „Schwelfeuer“ zu sehen, das beim nächsten Windzug auflodern wird.
Kommt also noch ein ungünstiger schwächender Einfluss (Wind, Kälte, Diätfehler, psychisches Trauma etc.) hinzu, kommt der bis dahin stumme Störherd zum Zuge: Die durch den schwächenden Einfluss erworbene Krankheit heilt nicht aus.

Als Erklärungsmodell kann das Bild eines Gefäßes dienen, das langsam immer voller wird. Umwelteinflüsse, Erbanlagen, Störfelder, Materialunverträglichkeiten, psychische Belastungen kompensiert der Körper als Einzelbelastung. Die Summe der Belastungen bringt das Gefäß aber zum überlaufen: Es tritt Krankheit ein.
Unerkannte Störherde sind oftmals für Therapieresistenzen und Reaktionsstarre verantwortlich. Viele chronische Erscheinungen stellen oft die Folgen der eigentlichen Primärstörung, meist eines Störfeldes dar.
So kann eine Störherddiagnostik und -therapie auch bei einem klinisch gesunden, also symptomfreien Menschen sinnvoll sein.
Der Organismus wird von möglicherweise bestehenden Störungen entlastet und kann neu auftretende Reize mit voller Kraft ausregulieren.

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